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Historie
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Ein Blick in die Quellenbücher der Geschichte beweist, dass bereits im Jahre 1406 in Forchheim ein Preisschiessen stattfand. Es gab also schon damals eine Schießstätte und ein geselliges Schützenwesen. Somit ist die Kgl. Privil. Hauptschützengesellschaft der äteste Verein in Forchheims Mauern, wobei sich die Schießanlage bis 1840 am Schießanger vor der Stadt, westlich außerhalb der Stadtmauer befand (alter Germania-Platz). Im selben Jahr wurde der Schießstand in den Kellerwald verlegt und zu dessen Eröffnung wurde das jährl. Hauptschießen erstmals “Annafestschießen”€ genannt und von da an immer um Anna ausgetragen. Aufgrund dieser Festlichkeiten der Standverlegung spielten zum Schützenfestzug von der Stadt in den Kellerwald 2 Musikkapellen auf, die auch auf den Kellern den ganzen Tag über spielten. Dazu waren natülich auch auswärtige Schützengäste gekommen. So wurde daraus erstmals ein richtiges weltliches Annafesttreiben, das sich immer mehr ausweitete.
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Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass die kirchliche Anna-Verehrung der Forchheimer, und die damit verbundene Wallfahrt nach Weilersbach schon hunderte Jahre Älter ist, das weltliche Annafest mit all den bekannten Freuden seiner Ursprung in der Standverlegung in den Kellerwald hat. Vorher gab`s am Kellerwald auch noch keine Wirte, die Bier ausschenkten. Das brachten die Bürger aus der Stadt mit, die es den heimkehrenden Wallfahrern entgegenbrachten. Dieses Fest begangen die Forchheimer Schützen und die ganze Bevölkerung 1990 mit dem 150 jährigen Jubiläum, das man festlich ausgestaltet hatte.
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